Die Gemeinschaft des Waldorfhauses
Die Idee des Gemeinschaftslebens unseres Kinderhauses orientiert sich an der sogenannten Dreigliederung des sozialen Organismus nach Rudolf Steiner. Jedes Lebensfeld, ob Pädagogik, Landwirtschaft, Medizin usw. hat demnach eigene Bedingungen, denen entsprochen werden muss.
Die Pädagogik kann sich nur entfalten, wenn die in der Praxis Tätigen ganz frei ohne Vorgaben von Anderen handeln können. Verbindliche Grundlage des pädagogischen Handelns ist die Menschenkunde Rudolf Steiners. Gleichzeitig sind wir verpflichtet, dem Auftrag zur Bildung und Erziehung des Kindes nachzukommen – so bilden wir eine verlässliche solidarische Gemeinschaft von Pädagog*innen und Eltern. Und wir tragen gemeinsam dafür Sorge, dass das Haus auch wirtschaftlich bestehen kann.
Bei uns lebt Vielfalt: Wenn die Kinder nachhause gehen, steht das Haus offen für Musikunterricht, für Eurythmie für Erwachsene, für Vorträge zu verschiedenen Themen, für waldorfpädagogische Seminare und anderes mehr. Auch findet regelmäßig ein Lesekreis zu Themen aus der Anthroposophie statt.